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Herzlich willkommen in der Kirchenregion "15 Türme"

Unsere regelmäßigen Veranstaltungen im Überblick

Besuchsdienst

Bitterfeld - nach Vereinbarung
Wolfen - 13.9. um 16 Uhr

Bibelgespräch

Bitterfeld - Do.,12.05., 09.06., 14.07., 19.00 Uhr Lutherhaus, mit Abendessen
Sandersdorf - Do., 19.05., 16.06., 21.07., 19.00 Uhr Gemeindehaus
Ramsin – Do., 12.05., 09.06., 14.07., 19.00 Uhr evangelische Kirche
Elternkreis Roitzsch - nach Vereinbarung - Info bei Fam. Kaschig, Tel.: 034964 21752

Frauen

Frauenkreis Bitterfeld
Di., 03.05., 17.05., 31.05., 14.06., 28.06., 12.07., 26.07., 14.00 Uhr Lutherhaus

Frauenkreis Friedersdorf/Mühlbeck
Mi.,11.05., 15.06., 13.07., 14.00 Uhr Kirche Friedersdorf

Frauenkreis Sandersdorf
Mi., 11.05., 08.06., 13.07., 17.00 Uhr Ev. Gemeindehaus

Frauentreffpunkt Bitterfeld
Do., 05.05., 02.06., 07.07., 19.00 Uhr Lutherhaus

Gestaltungskreis

Sandersdorf - Mo.,02.05., 16.05., 13.06., 27.06., 19.00 Uhr Ev. Gemeindehaus, Juli: Sommerpause

Gebetskreis Baubegleitung

Bitterfeld - Do., 26.05., 30.06., 28.07., 19.00 Uhr Lutherhaus

Junge Kirche WolfeN

Wolfen - donnerstags - 18.00 -19.30 Uhr im Christophorushaus

Kinderkirche

Brehna - Mo., 16.05., 13.06., 04.07., 14.30 Uhr Kirche
Roitzsch - Mo., 16.05., 13.06., 04.07., 15.45 Uhr Ev. Gemeindehaus
Holzweißig - Mo., 16.05., 13.06., 04.07., 17.00 Uhr Ev. Gemeindehaus
Sandersdorf - Di., 17.05., 14.06., 05.07., 14.30 Uhr Ev. Gemeindehaus

Konfis

Sandersdorf - dienstags, 10.05., 21.06., 16.00 - 19.30 Uhr Gemeindehaus, mit Abendessen
KonfiFreizeit Mansfeld - 29.04. - 01.05.2022
VorstellungsGottesdienst - 15.05.2022 - 10.30 Uhr in Holzweißig
Konfi-Abschluss - 02/03.07.2022 Pouch

Lektoren

Bitterfeld - Mi., 11.05., 19.00 Uhr Lutherhaus
Wolfen - Di., 28.06.- 16.00 Uhr | 13.9. - 16.45 Uhr

Männer

Sandersdorf - Do., 05.05., 02.06., 07.07., 18.30 Uhr Ev. Gemeindehaus

Musik

Flötenkreis Bitterfeld - montags, 18.30 - 19.15 Uhr Lutherhaus, Saal
Chorprojekt Bitterfeld - montags, 19.30 - 21.00 Uhr Lutherhaus, Saal
Kinderchor Bitterfeld - dienstags, 15.30 Uhr Lutherhaus, Saal
Ökumenischer Chor Roitzsch - donnerstags, 19.00 Uhr Ev. Pfarrhaus
Chor Sandersdorf/Holzweißig - freitags, 19.00 Uhr Gemeindehaus Sandersdorf oder Holzweißig, im Wechsel
Evangelischer Kirchenchor Wolfen - mittwochs, 19.30 - 21.00 Uhr Johanneskirche Wolfen

Ökumenischer Arbeitskreis

Wolfen - Do, 28.04, 10.30 Uhr im Christophorushaus, Wolfen-Nord

Senioren

Brehna - Do., 02.06., 07.07., 14.00 Uhr Kirche
Greppin - Do., 12.05., 09.06., 14.07., 14.30 Uhr
Ramsin - Di., 10.05., im Juni Ausflug, 12.07., 14.00 Uhr
Salzfurtkapelle - Di., 10.05., 14.06., 12.07., 14.30 Uhr
Sandersdorf/Holzweißig - Do., 05.05., 14.00 Uhr in SDF, im Juni Ausflug, anschl. Sommerpause
Wolfen - Do., 19.05., 16.06., 21.07., 14.30 Uhr Ev. Gemeindehaus

Singen für den Frieden

Wolfen Nord Marktplatz - Di., 24.05., Fr., 24.06., So., 24.06., 16.30 Uhr

Die Kirchengemeinde des kleinen Ortsteils Gördenitz im Landkreis Nordsachsen wurde 1816 der Kirchengemeinde Brehna angegliedert.

Zschepkau wurde 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Der Abwurf von 104 amerikanischen Fliegerbomben im 2. Weltkrieg zog das Dorf stark in Mitleidenschaft.

Zschepkau liegt ca. 3 km westlich von Thalheim und hat dort auch sein Kirchengebäude.

Der Ort selbst hat, dort wo sich früher das Rittergut befand, heute ein wunderschönes Dorfgemeinschaftshaus, in dem einmal monatlich Gottesdienst gefeiert wird. So ist dieser Raum doch auch, zumindest einmal im Monat, Kirche. Danach trifft man sich bei Kaffee & Kuchen, tauscht sich zu einem bestimmten Thema aus oder genießt einfach die Atmosphäre des Beisammenseins.

Da Zschepkau noch nie eine Kirche hatte, wich man mit Gottesdiensten und Amsthandlungen auch schon früher in andere Gebäude aus. Kirchlich geheiratet wurde damals z.B. in der Schule.

Quelle: http://www.kirchenkreis-wittenberg.de/kirchenkreis/pfarrstellen/sandersdorf/zschepkau/; Stand 17.08.2018, 14:43

Zscherndorf hat keine eigene Kirche, doch findet jedes Jahr zum Ewigkeitssonntag eine Andacht für die Verstorbenen in der Friedhofskapelle des Ortes statt.

Ein bedeutender Bürger dieses Ortes war Louis Bauermeister (1839-1927). Er übernahm 1871 den väterlichen Betrieb "Deutsche Grube" - ein heutiger Teil Bitterfeld-Wolfens, der damals noch zu Zscherndorf gehörte. Unter Bauermeisters Regie entwickelte sich die Deutsche Grube zu einem der größten Abbaubetriebe im Bitterfelder Bergbaurevier.

Mit der Gründung des Salzbergwerks Neu-Staßfurt 1899 und der Chemischen Werke Zscherndorf GmbH 1903 wurde Bauermeister einer der Mitbegründer der chemischen Industrie in der Region.

Durch sein soziales Engagement für seine Belegschaft entstand die Arbeiterwohnsiedlung Deutsche Grube mit einer Schule und einer Kirche. Und so hatte Zscherndorf zumindest einmal eine Kirche - heute besuchen die Zscherndorfer das Gotteshaus in Sandersdorf.

Quelle: http://www.kirchenkreis-wittenberg.de/kirchenkreis/pfarrstellen/sandersdorf/zscherndorf/; Stand 17.08.2018, 14:43

Thalheim.IMG 3956

 

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Thalheim.Tuer1.3888Ähnlich wie auch in Sandersdorf ist die romanische Wehrkirche in Thalheim das älteste Bauwerk und mit ihrem 21m hohen Turm auch das höchste und schon von weitem sichtbar. Erbaut wurde sie um 1150-1170 aus schwerem Porphyrbruchgestein und einigen Findlingen. Mit einer Breite von 10 m und einer Länge von 25 m gliedert sich die Kirche in die vier Teile: Querwestturm, Kirchenschiff, Altarchor und Apsis, wobei sie doch einschiffig bleibt und das Kirchenschiff sich in gleicher Breite an den Turm anschließt. Romanische Baumerkmale, wie die Fugentechnik im Turm und die Kämpferpaare der 3 Bögen sind noch gut erkennbar.

Am Äußeren machen sich einige bemerkenswerte Einzelteile bemerkbar, wie die Ecksteine der Giebelwände oder die Spitze des Apsidendachs, welches noch seine alte spätmittelalterliche Eindeckung in Mönch und Nonne bewahrt hat.

Diese Spitze ist aus Stein und endet in einem steinernen Knopf, über welchem eine durchbrochene Steinplatte eine Öffnung im Giebel des Altarraums verschließt. Der Knopf tritt natürlich nur halbrund vor die Giebelwand. Die Steinplatte ist quadratisch und zeigt ein diagonal gestelltes Kreuz. Dieser Knopf und die Steinplatte geben dem doch sonst so schmuckarmen Gebäude eine sehr reizvolle Wirkung. Aus allen diesen Profilen und Formen geht hervor, daß sie in spätromanischer Zeit gemeißelt worden sind. Die Schmucklosigkeit und die hohen schmalen Fenster lassen deutlich erkennen warum diese Bauform auch als Wehrkirche bezeichnet wird: das Kirchengebäude diente in kriegsreichen Zeiten oft als Schutzraum für die Bewohner des Ortes.

Die Thalheimer Kirche hat sich diese Merkmale der romanischen Epoche wie kaum eine andere im Kreis Bitterfeld erhalten. Nur wenige Umbauten veränderten ihr Aussehen. In den Jahren 1891/ 92 gab es den größten Umbau: die Eingänge an der Nord- und Südseite der Kirche wurden zugemauert und durch den Turm nach Westen verlegt. Über diesem Portal finden die Besucher seither den Spruch:

"Hier ist nichts anderes denn Gottes Haus, hier ist die Pforte des Himmels" aus dem 1. Buch Mose.

Der Turm beherbergt zwei historische Bronzeglocken von 1617 (Dm. 77 cm/ 280 kg) und 1679 (Dm. 94 cm/ 600 kg), die reich verziert sind. Im März 2001 bekamen beide Glocken neue Joche und Klöppel. Am 3. November 2000 wurde in Lauchhammer eine neue dritte Glocke für Thalheim gegossen.

Das Kirchenschiff wirkt durch seine Tonnendecke und seinen zwei Emporen sehr hoch. 1950 wurde an der Südseite die kleine Winterkirche eingerichtet, dazu mußten die Bankreihen geteilt und der Gang in die Mitte gelegt werden.

 Der Altarraum hat eine flache Holzkassettendecke. In ihm befindet sich die steinerne Kanzel und der Taufstock aus dem Jahre 1677. Er ist gänzlich aus Holz, achteckig, zweiteilig, tragbar und ist damit eine wahre Rarität. Am oberen Rand des Ständers findet sich die Widmungsaufschrift: "Die hochedelgeborene Frau Anna Helena, geborene von Lüderitz, Witwe von Zanthier hat dieses Werk, wie es ist verfertigen und setzen lassen, Gott zu heiligen Ehren, dieser Kirche zum seligen Gebrauch. Gedenke mir's, mein Gott, zum besten! - 1677". Der Taufstock wurde 1998 von der Dessauer Diplom-Restaurateurin Angela Günther wieder instandgesetzt. In der Apsis befindet sich die Altarmensa mit einer Platte aus rotem Sandstein in der Weihekreuze eingeritzt sind.

Der Altaraufsatz wurde 1692 von dem Maler Simuta gefertigt und von Georg Heinrich von Zanthier gestiftet. Er ist in zwei Teile gegliedert, wobei der untere Teil der ältere ist. Die drei Ölbilder sind auf Holz gemalt und stellen das letzte Abendmahl Jesu mit den 12 Jüngern (unten), die Kreuzigung Jesu (mitte) und Jesu Auferstehung (oben) dar. Die Bilder werden recht und links mit je einem Säulenpaar begrenzt. Links neben dem unteren Bild steht die Figur des Evangelisten Johannes mit seinem Symbol dem Adler und rechts der Evangelist Lukas mit seinem Symbol dem Stier. Auf der linken Seite sind es Ähren und Kornblumen auf der rechten Seite Weintrauben und Weinlaub als Symbole des Abendmahls, die den Altar zieren. Auch der Spruch aus dem 11. Kapitel des 1. Korintherbriefes auf der Predella weist auf das Abendmahl: "Sooft ihr von diesem Brot eßt und von diesem Kelch trinkt sollt ihr des Herrn Todt verkündigen, bis daß er kommt". Der Aufsatz wurde 1998-1999 in den Kirchlichen Werkstätten Erfurt restauriert und zusammen mit dem Taufstock in einem Festgottesdienst zu Christi Himmelfahrt 1999 feierlich wieder ihren Bestimmungen übergeben. 

 

Fotogalerie Kirche Thalheim:

 

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