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Die Spielkirche

Typisch für Kinder: Sie spielen. Kochen, Backen, Feuerwehr und Arzt, Architekten/innen, Baustelle, Rennfahren, Familie, Superhelden/innen ... Kinder lieben Spielen. Nur eines spielen Kinder nicht. Kirche. Das soll sich jetzt ändern. Als wir eine Kirche in einem Urlaub in Schweden besuchten, hatte ich das erste mal eine Spielkirche gesehen - eine Kirche zum Anfassen, Begreifen, Entdecken. Mich hatten diese Eindrücke damals nicht mehr losgelassen und so reifte die Idee, so eine Art „Spielkirche“ auch in unseren Bereichen zu initiieren.

Kinder lernen spielend die Welt begreifen. Also: Lasset die Kinder Kirche spielen. Damit Familien sich in den Sonntagsgottesdiensten wohl und willkommen fühlen, müssen sie als Ganzes betrachtet werden. Für Kinder ist es schwierig, 45 - 60 Minuten lang still zu sitzen, ja es entspricht auch nicht ihrem Forscher-, Entdecker- und Bewegungsdrang.

Kinder wollen die Welt begreifen - mit Händen, Augen und allem, was dazu gehört. So soll auch Kirche begreifbar und erlebbar werden. „Die Spielkirche“ entsteht in Zusammenarbeit mit den diakonischen Werkstätten. Die farbig gestalteten Möbel werden auf Rollen montiert und als eine Art kleine Kirche gestellt. Sie sollen nicht nur im Kirchenraum bespielt werden, sondern auch in Kitas, bei Stadtfesten oder Freiluft-Gottesdiensten ... und wer weiß, welche Möglichkeiten sich noch ergeben. So können wir als Kirche zu den Menschen gehen und sie so besser erreichen. Die erste Spielkirche soll in Brehna entstehen. Weitere stehen schon in den Startlöchern - lassen Sie uns die Region mit Spielkirche bereichern.

spielkirche

Mit Kindertalar am Altar? Das Gefühl der Taufe durch blaue Tücher erlebbar werden lassen? Die Weihnachtsgeschichte mit Holzfiguren nachspielen? Zählen, ob auch alle Tiere in die Arche Noah gegangen sind? Die Spielkirche enthält alles, was man zum „Kirche spielen“ braucht: Taufbecken, Talare, Abendmahlsgeschirr, Paramente, Altarschmuck, Kinderbibeln, Bastelmaterialien, Krippe, Ostergrab, Arche Noah usw.. Ansprechende Materialien wie Holz und Stoff zeigen die Nachhaltigkeit des Projektes. Auch alte Kelche o. ä. können für die Spielkirche wiederverwendet werden. So verbinden wir Ökologie, Nachhaltigkeit und Spielfreude miteinander.

• Wir wollen diese Spielkirchen gemeinsam gestalten.
• Sie können nähen? - Die Kinder brauchen Talare in ihrer Größe.
• Sie können filzen? - Wie wäre es mit einem schönen Altarschmuck?
• Sie haben kleine Kelche? - Abendmahl für Kinder wird so erlebbar.

Machen Sie mit! Jeder Gegenstand, jede Idee und natürlich auch jede finanzielle Spende hilft, die erste Spielkirche in diesem Jahr zu bauen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.000 € (inkl. aller Materialien). Wir beantragen Fördergelder - doch einen Eigenanteil von min. 500 € pro Spielkirche müssen wir aufbringen. Unterstützen Sie uns! Damit die Kinder Kirche erleben können - spielend und staunend.

Bei Fragen / Anregungen / Mitmachwünschen melden Sie sich bei Pfrn. Anna Mittermayer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Pfrn. Anna Mittermayer


 „Songs für Huckleberry“

Liebe Gemeindeglieder und Freunde der Musik! Für den 4. Juli 2021 um 10.30 Uhr ist in der Johanneskirche Wolfen ein besonderer Gottesdienst geplant. Ein Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung durch die Gruppe „Songs für Huckleberry“ aus Halle (Saale). 

Den Gottesdienst selbst hält Friedrich Weg- ner (Franckesche Stiftungen Halle). Im Anschluss wird die Gruppe im Pfarrgarten ein kleines Konzert geben (wenn Konzertveranstaltungen bis dahin erlaubt sind). Wenn möglich, wollen wir außerdem Kaffee trinken, reden und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Weiterhin ist das Tragen von Masken, das Halten der Abstände etc. ein Muss.

Der Eintritt ist frei, um Spenden bitten wir – zum einen für die Künstler, zum anderen für die Arbeit der Gemeinden vor Ort.

Herzlich grüßen Pfarrer Martin Kabitzsch, Pfarrer Friedrich Wegner sowie Petra Popiela.


Sommerkirche

Gemeinsames Singen, Beten, Hören und Erzählen. Die Kirche erkunden, im Kirchhof Gemeinsamkeit genießen. Ein Gottesdienst an einem Ort. So lernen wir uns kennen. Auch in diesem Jahr soll es die Sommerkirche geben. Der erste Termin ist am 25. Juli in Salzfurtkapelle um 10.00 Uhr und Bitterfeld um 17.00 Uhr. Weitere Termine im August folgen.

Wir freuen uns drauf.


Biker-Gottesdienst am Bitterfelder Bogen

biker21Am Sonntag, 29. August 2021 planen wir den nunmehr fünften Bikergottesdienst am Fuß des Bitterfelder Bogens. Dieses nun schon zur Tradition gewordene Ereignis wird von der Bitterfelder Kirchengemeinde, der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie der Kreismusikschule Bitterfeld gemeinsam gestaltet, unterstützt von der Motorradstaffel der Polizeiinspektion Ost. Voraussichtlicher Treffpunkt ab 10.00 Uhr wird in diesem Jahr erstmalig der Marktplatz in Bitterfeld sein. Von dort geht es in gemeinsamer Fahrt um 11.00 Uhr auf die Hochhalde „Bitterfelder Berg“ zum Bitterfelder Bogen, wo wir mit der Gemeinde und Gästen und der Band der Musikschule einen gemeinsamen Gottesdienst feiern. Im Anschluss daran führt uns die Motorradstaffel der Polizei auf einer großen Ausfahrt ca. 95 km durch unsere Umgebung, unterbrochen von einem Halt in Bad Schmiedeberg oder Umgebung. Die Ausfahrt findet ihr Ende voraussichtlich wieder auf der Marina an der Goitzsche.

Es sind alle Motorradfahrer*innen eingeladen, die mit ihren Fahrzeugen etwa 90 km/h erreichen können. Zum dem immer beeindruckenden Gottesdienst am Bogen laden wir auch nichtmotorisierte Gäste ein, es wird für Bitterfeld auch der einzige Sonntagsgottesdienst sein. Kosten entstehen für die Ausfahrt nicht, es wird um eine Spende für die „Suppenküche für Kinder“ im Lutherhaus gebeten. Alles das natürlich unter der Voraussetzung, dass die Pandemielage das zulässt. Das hoffen wir für den Zeitpunkt jedoch schon sehr.

Johannes Toaspern


Restauration des Friedersdorfer Altars

altar friedersdorfAm 18. Mai 2021 bekam die Kirchengemeinde Friedersdorf vom Landkreis Bitterfeld einen Zuschuss in Höhe von 4.000,00 EUR für die vollständige Restaurierung des spätgotischen Flügelaltars in der Engelkirche zu Friedersdorf. Damit geht nun endlich der Wunsch in Erfüllung, den Altar wieder als einen voll funktionstüchtigen Wandelaltar zu nutzen. Die Entstehungszeit des in Form eines Pentaptychons angefertigten Wandelaltars wird auf Grund der Stilelemente der Spätgotik und der Frührenaissance mit 1520 angegeben (Dr. Albert Schröder, Leipzig 1932). Dieser Altar ist also 500 Jahre alt und eine Restauration ist eine würdige Sache, um diesen Geburtstag zu feiern.

Ein Großteil der restlichen Mittel für die Sanierung werden vom Förderkreis Kirche Friedersdorf und Ihre Inneneinrichtung e. V. unter der Leitung von Eckhart Baum beigesteuert. Zu gegebener Zeit werden wir über die Restaurationsarbeiten und die Fertigstellung derselben berichten.

Thomas Jung


Abschied und Willkommen

Mit der Entwidmung der Bauermeistergedächtniskirche in Bitterfeld während eines feierlichen Gottesdienstes im Juni 2020 und dem Auszug der Prinzipalstücke kann sowohl für das Gebäude als auch für Kanzel, Altar, Taufstein und die Kirchenglocken etwas Neues beginnen. Für die ehemalige Kirche ist der Umbau in ein Begegnungszentrum geplant - einen Ort, in dem miteinander gefeiert, geredet und musiziert werden kann.

Die Firma BHD hatte Kanzel, Altar und Taufstein fachmännisch abgebaut und in große Transportkisten verpackt. Am 6. April 2021 wurden sie, einschließlich der passenden Antependien, auf einen großen Transporter verladen. Die Organisation des Umzugs hatte Pfarrer i. R. Toaspern inne. Im Beisein von einigen Gemeindegliedern und Mitarbeitern der Firma verabschiedete er am späten Abend die liturgischen Einrichtungsstücke mit einem Reisesegen - ein bewegender Augenblick. Am nächsten Morgen startete die Reise aus der Dürener Straße in Bitterfeld mit dem Ziel Grodno/Weißrussland. Von der dortigen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde und ihrem Pfarrer Tatarnikow bereits sehnsüchtig erwartet finden die Stücke nach 110 Jahren Dienst in Bitterfeld ihr neues Zuhause in der dortigen St. Johanniskirche. Nach fast 1.000 km Fahrt konnten die Kisten unversehrt in Empfang genommen werden. Eine feierliche Einweihung ist nach dem Neuaufbau der Einrichtung geplant. Die Glocken der Bauermeistergedächtniskirche bleiben in unserer Nähe – sie werden in Rösa erklingen.

Inzwischen sind die letzten kirchlichen Gegenstände aus der Bauermeistergedächtniskirche entfernt. Das Lesepult hat schon seinen neuen Platz gefunden – in der Stadtkirche Bitterfeld – zur Erinnerung an das Gemeindeleben in der Deutschen Grube. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten! Eine gesegnete Zeit wünschen wir den Begegnungen in der Bauermeistergedächtniskirche und der Gemeinde in Grodno!

Barbara Schneider, Bitterfeld