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Neues aus der Region

Pfrn. Anna Mittermayer und Pfr. Martin Kabitzsch werden in ihr Amt eingeführt

Seit dem 1.1.2021 arbeiten die Kirchengemeinden der Region Bitterfeld-Wolfen-Sandersdorf-Brehna verstärkt regional zusammen. Dazu gehörte nun auch, die für diese Region vorgesehenen beiden Pfarrstellen zu besetzen. Nachdem sich zwei Kandidatinnen und ein Kandidat den Gemeinden vorgestellt hatten, wurden am 7.6.2021 in der Bitterfelder Kirche Pfarrerin Anna Mittermayer und Pfarrer Martin Kabitzsch durch dafür eingesetzte Wahlausschüsse gewählt. Sie sind bereits als Pfarrerin bzw. Pfarrer in der Entsendung, einer Art Probezeit, in der Region tätig. Der Kirchenkreis Wittenberg freut sich auf zwei junge Menschen, denen die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien besonders am Herzen liegt und die die Menschen motivieren wollen, Kirche vor Ort und in der Region zu gestalten. Die offizielle Einführung beginnt in einem Gottesdienst am Sonntag, dem 19. September, ab 14 Uhr, in der Bitterfelder Stadtkirche.

Wo steht unsere Region

Nachdem mit der Wahl die beiden Pfarrstellen in unserer Region besetzt sind, können wir weiter inhaltlich und strukturell arbeiten. Der gemeinsame Weg hat ja erst begonnen. Das Gefühl, wir gehören zusammen, stellt sich nicht schnell und einfach so ein, noch weniger lässt es sich verordnen. Wie auf jedem längeren Weg sind Pausen sinnvoll. Zuweilen passiert das Wichtige gerade in den Pausen. So arbeitet unser Gehirn, so kann das Herz mitkommen. Gefühle müssen angeschaut werden. Was keine Aufmerksamkeit bekommt, meldet sich nur umso stärker. Es hat Kraft gekostet. Erschöpfung, Frust, Angst davor, wie es weitergeht. Das ist da. Auch da sind Zufriedenheit, Ideen, Freude am Aufbruch. Nichts von dem ist wichtiger als das andere. Alles ist richtig. Alles hat seinen Platz. Der biblische Prediger sagt: „Alles hat seine Zeit.“

Der Sommer als Zeit der Betriebsamkeit und als Zeit für Ruhe. Zeit der Kreativität, des Plänemachens. Wie geht es weiter, was lasse ich sein? Der Sommer für unseren gemeinsamen Weg ist ein guter Zeitpunkt innezuhalten, die Unübersichtlichkeit zu ordnen. Strukturen bilden, kreatives Potential bündeln, gute Komunikationspfade anbahnen, eintreten und ausbauen. Ohne Struktur herrscht Tohuwabohu. Gott brachte Ordnung ins Chaos. Wir ordnen ebenso. Als gute Verwalter der mancherlei Gnade Gottes dienen wir einander, damit die vielen schönen Ideen wachsen, die Energien nicht verpuffen. Wäre doch schade.

Eine neue Struktur wollen wir ausprobieren. Dazu gab es am 14. Juli in Holzweißig ein erstes Treffen. Etwa 20 Leute, darunter Verteter:innen aus allen GKRs waren dabei, um die Idee eines Regionalkonvents voranzubringen. Aufgaben dieses Gremiums könnten sein: Gottesdienstplanung incl. der Höhepunkte in unseren Orten, ein Austausch darüber, was gut läuft, und wo wir Unterstützung benötigen. Die Grundidee dahinter: wir kommunizieren aus den Orten in die Region und umgekehrt. Raum für kreatives Arbeiten kann es geben. Geplant ist die Wahl einer/s Vorsitzenden, einer/s Stellvertreterin/s im Oktober. Der Regionalkonvent trifft sich einmal pro Quartal. So ist erst einmal der Plan. Wenn Sie Lust haben mitzumachen, lassen Sie es uns gerne wissen.


Die Spielkirche

Typisch für Kinder: Sie spielen. Kochen, Backen, Feuerwehr und Arzt, Architekten/innen, Baustelle, Rennfahren, Familie, Superhelden/innen ... Kinder lieben Spielen. Nur eines spielen Kinder nicht. Kirche. Das soll sich jetzt ändern. Als wir eine Kirche in einem Urlaub in Schweden besuchten, hatte ich das erste mal eine Spielkirche gesehen - eine Kirche zum Anfassen, Begreifen, Entdecken. Mich hatten diese Eindrücke damals nicht mehr losgelassen und so reifte die Idee, so eine Art „Spielkirche“ auch in unseren Bereichen zu initiieren.

Kinder lernen spielend die Welt begreifen. Also: Lasset die Kinder Kirche spielen. Damit Familien sich in den Sonntagsgottesdiensten wohl und willkommen fühlen, müssen sie als Ganzes betrachtet werden. Für Kinder ist es schwierig, 45 - 60 Minuten lang still zu sitzen, ja es entspricht auch nicht ihrem Forscher-, Entdecker- und Bewegungsdrang.

Kinder wollen die Welt begreifen - mit Händen, Augen und allem, was dazu gehört. So soll auch Kirche begreifbar und erlebbar werden. „Die Spielkirche“ entsteht in Zusammenarbeit mit den diakonischen Werkstätten. Die farbig gestalteten Möbel werden auf Rollen montiert und als eine Art kleine Kirche gestellt. Sie sollen nicht nur im Kirchenraum bespielt werden, sondern auch in Kitas, bei Stadtfesten oder Freiluft-Gottesdiensten ... und wer weiß, welche Möglichkeiten sich noch ergeben. So können wir als Kirche zu den Menschen gehen und sie so besser erreichen. Die erste Spielkirche soll in Brehna entstehen. Weitere stehen schon in den Startlöchern - lassen Sie uns die Region mit Spielkirche bereichern.

spielkirche

Mit Kindertalar am Altar? Das Gefühl der Taufe durch blaue Tücher erlebbar werden lassen? Die Weihnachtsgeschichte mit Holzfiguren nachspielen? Zählen, ob auch alle Tiere in die Arche Noah gegangen sind? Die Spielkirche enthält alles, was man zum „Kirche spielen“ braucht: Taufbecken, Talare, Abendmahlsgeschirr, Paramente, Altarschmuck, Kinderbibeln, Bastelmaterialien, Krippe, Ostergrab, Arche Noah usw.. Ansprechende Materialien wie Holz und Stoff zeigen die Nachhaltigkeit des Projektes. Auch alte Kelche o. ä. können für die Spielkirche wiederverwendet werden. So verbinden wir Ökologie, Nachhaltigkeit und Spielfreude miteinander.

• Wir wollen diese Spielkirchen gemeinsam gestalten.
• Sie können nähen? - Die Kinder brauchen Talare in ihrer Größe.
• Sie können filzen? - Wie wäre es mit einem schönen Altarschmuck?
• Sie haben kleine Kelche? - Abendmahl für Kinder wird so erlebbar.

Machen Sie mit! Jeder Gegenstand, jede Idee und natürlich auch jede finanzielle Spende hilft, die erste Spielkirche in diesem Jahr zu bauen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.000 € (inkl. aller Materialien). Wir beantragen Fördergelder - doch einen Eigenanteil von min. 500 € pro Spielkirche müssen wir aufbringen. Unterstützen Sie uns! Damit die Kinder Kirche erleben können - spielend und staunend.

Bei Fragen / Anregungen / Mitmachwünschen melden Sie sich bei Pfrn. Anna Mittermayer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Pfrn. Anna Mittermayer


Biker-Gottesdienst am Bitterfelder Bogen

biker21Am Sonntag, 29. August 2021 planen wir den nunmehr fünften Bikergottesdienst am Fuß des Bitterfelder Bogens. Dieses nun schon zur Tradition gewordene Ereignis wird von der Bitterfelder Kirchengemeinde, der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie der Kreismusikschule Bitterfeld gemeinsam gestaltet, unterstützt von der Motorradstaffel der Polizeiinspektion Ost. Voraussichtlicher Treffpunkt ab 10.00 Uhr wird in diesem Jahr erstmalig der Marktplatz in Bitterfeld sein. Von dort geht es in gemeinsamer Fahrt um 11.00 Uhr auf die Hochhalde „Bitterfelder Berg“ zum Bitterfelder Bogen, wo wir mit der Gemeinde und Gästen und der Band der Musikschule einen gemeinsamen Gottesdienst feiern. Im Anschluss daran führt uns die Motorradstaffel der Polizei auf einer großen Ausfahrt ca. 95 km durch unsere Umgebung, unterbrochen von einem Halt in Bad Schmiedeberg oder Umgebung. Die Ausfahrt findet ihr Ende voraussichtlich wieder auf der Marina an der Goitzsche.

Es sind alle Motorradfahrer*innen eingeladen, die mit ihren Fahrzeugen etwa 90 km/h erreichen können. Zum dem immer beeindruckenden Gottesdienst am Bogen laden wir auch nichtmotorisierte Gäste ein, es wird für Bitterfeld auch der einzige Sonntagsgottesdienst sein. Kosten entstehen für die Ausfahrt nicht, es wird um eine Spende für die „Suppenküche für Kinder“ im Lutherhaus gebeten. Alles das natürlich unter der Voraussetzung, dass die Pandemielage das zulässt. Das hoffen wir für den Zeitpunkt jedoch schon sehr.

Johannes Toaspern