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Herzlich willkommen im Pfarrbereich Sandersdorf - Brehna

An(ge)dacht

Mein Platz in der Kirche

Ange(h)dacht

Kerze entzünden

 

"Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten.

Zu gleichen Zeiten. Im Glauben. Wir feiern in Gottes Namen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!"

Lied: Gesangbuch Nr. 171 "Bewahre uns Gott"

Lied Nr.171
 

Gebet:

Gott. Ich bin hier. - Und Du bist hier.

Ich bete zu dir. Und weiß: Ich bin verbunden. - Mit Dir.

Mit anderen, die zu Dir beten.Genau jetzt. - Genau so.

Ich bin hier. - Und Du bist hier. - Das genügt.

Und ich bringe Dir alles, was ist.

Stille
Höre auf unser Gebet. Amen!

Meditation zu Psalm 34,8

 

"Der Engel Gottes lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Engel. "

Sie lagern um uns herum. Sie breiten ihre Flügel aus oder ihre Arme –
je nach dem. Sie schützen nicht vor dem Virus. Aber vor der Angst.

Das können sie: Uns die Angst nehmen.

Und die Panik vor dem, was uns beunruhigt.

Engel wiegen uns nicht in falscher Sicherheit.

Aber sie können die verängstigte Seele wiegen.

 In ihren Armen oder Flügeln – je nach dem.

Im Moment reicht ein Engel nicht. Da brauchen wir schon ein paar mehr.
Die Fülle der himmlischen Heerscharen, wie damals – als Jesus geboren wurde – da waren sie alle da. Die Engel.

Und sie haben gesagt: Fürchtet euch nicht.
Denn sie fürchteten sich – also die Hirten.

Und wir fürchten uns auch. Vor dem, was plötzlich kommen könnte.

Oder was schon da ist.

Wir fürchten uns vor der Ungewissheit und vor dem,

was uns den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.

Damals haben die Engel eine große Freude verkündet, die allem Volk widerfahren soll. Nämlich, dass der Heiland geboren sei.

Das klingt wie von einem anderen Stern. „Große Freude.“

Aber wieso sollte das nicht auch heute gelten?

Ist Gott etwa nicht da, nur weil das Virus da ist? Fürchtet euch nicht.

Das will ich auch jetzt hören. Daran halte ich mich fest.

Mitten in der Angst – Freude.

Mitten in der Angst – ein Lächeln.

Mitten in der Angst – helfende Menschen.

Mitten in der Angst – Solidarität unter uns.

Das gibt es ja alles.

Trotz Corona. Mancherorts auch gerade wegen Corona.

Mitten in der Angst, mitten in der Sorge – die Engel.

Sie schützen nicht vor dem Virus – so ist das halt.

Aber es sind die himmlischen Wesen, die uns Bodenhaftung geben können.

Ich will meine Augen öffnen und die Engel sehen. Oder hören.

Oder spüren. In mir, hinter mir, neben mir.

 Auch in den Menschen, denen ich begegne.

Jetzt halt etwas mehr auf Abstand oder per Telefon. So geht es auch. Gottes Engel lagern sich um uns her und helfen uns heraus.

Das glaube ich gewiss

(Doris Joachim, Referentin für Gottesdienst, EKHN)

Lied: Bewahre uns Gott - Strophen 3 + 4

3) Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen,
sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen.

4) Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns durch deinen Segen. Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen, dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen.

Fürbitten

Gott. Wir sind verbunden. Als Menschen mit Menschen.

Als Glaubende miteinander. Als Glaubende und Menschen mit Dir.

Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen.

Stille


Wir denken an alle, die wir lieben. Was tun sie gerade.


Stille.


Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.

Wir denken an alle Kranken. Und an alle Kranken in Krankenhäusern, die keinen Besuch haben können.


            Stille.


            Wir denken an alle, die helfen. Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben ein füreinander.


            Stille.


            Wir sind Deine Menschen.

Wir sind miteinander verbunden.

Atmen die Luft Deiner Schöpfung.

Beten zu Dir in allem, was ist.

Beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:


Vaterunser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere            Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem   Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Segen

Ich bin unterwegs. Ich bin auf dem Weg, mit denen, die ich liebe

und denen, mit denen ich es schwer habe.

Sei du unter uns. Sei du mit uns. Sei du für uns.

Gott segne uns und behüte uns.

            Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
            Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.
            Amen.

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