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Herzlich willkommen in der Kirchenregion "15 Türme"

An(ge)dacht

Liebe Gemeinden in der Kirchenregion 15 Türme,

liebe Leserinnen und Leser,

während ich mich nun endlich mit dem Schreiben dieser Zeilen beschäftige, lese ich den Wochenspruch für die Woche nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal 6,2)

„Einer trage des anderen Last“ - schon so oft gehört, und auch immer irgendwie für richtig befunden. Und nun: „Kirchenregion 15 Türme“. Wie wollen und können wir künftig zusammenarbeiten in einer Region, die plötzlich nicht mehr nur drei, fünf oder sieben Kirchtürme umfasst, sondern 15?

Zunächst ist es wichtig, überhaupt voneinander zu erfahren. In meinem gewohnten kirchlichen Umfeld kenne ich mich einigermaßen aus, aber was gibt es an Freude und Leid um mich herum, wie geht es den Menschen in anderen Gemeinden? Der Gemeindebrief, den Sie in Händen halten, ist da eine große Hilfe. Früher hätten Sie sich drei Gemeindebriefe besorgen müssen - seit einem Jahr erhalten Sie nun dieses Heft mit allen wichtigen Informationen aus der gesamten Region.

Noch wichtiger ist dann aber, sich auch auf den Weg zu machen. Dieser Sommer bietet dazu vielfältige Gelegenheiten: mit den Sommerkirchengottesdiensten wird zwar das Gottesdienstangebot vor der eigenen Haustür etwas ausgedünnt, dafür schaffen sie aber die Möglichkeit, innerhalb von sechs Wochen die gesamte neue Kirchenregion kennenzulernen. Jeden Sonntag finden um 10 Uhr und 17 Uhr Gottesdienste statt, für jeden sollte also eine passende Uhrzeit dabei sein. Und was gibt es da alles zu entdecken! Natürlich die 15 Türme, aber auch alles, was damit zusammenhängt - Kirchen, Räume, Altäre, Orgeln, Musik, Stille, Glocken, Pfarrer/innen, Lektoren/innen, haupt- und ehrenamtliche Kantoren/ innen, neue Gedanken, neue Lieder, Chöre. Am wichtigsten aber: die Menschen vor Ort und alles, was sie bewegt, Freude und Leid. Sich auf den Weg zu machen weitet den Horizont - Reisen in die Ferne, aber auch (und vielleicht sogar in vieler Hinsicht nachhaltiger) in die Nähe, in die Nachbarschaft des eigenen, gewohnten Umfelds.

Und da ist dann die Gelegenheit, des anderen Last mitzutragen. Und das Beste: auch die eigene Last wird dann leichter.

Einen gesegneten Sommer mit vielfältigen Horizonterweiterungen wünscht

Ihr Kantor Florian Matschull